Ausbildungswege zum Content Creator

Als Content Creator / Content Creatorin ist es deine Aufgabe, Inhalte für Onlinemedien zu gestalten. Dabei kann es sich um Unternehmenswebseiten, aber auch Blogs sowie Posts und Beiträge für die Sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder LinkedIn handeln. Bei den erstellten Inhalten geht es um Texte und Bilder, aber auch um Bewegtbildinhalte wie Videos und Audioinhalte zum Beispiel für Podcasts. Um den Content erstellen zu können, ist es wichtig, die Zielgruppe vorab zu analysieren und die Inhalte auf deren Bedürfnisse zuzuschneiden. Denn Ziel der Content Creation ist es, möglichst viele Klicks zu erhalten. In diesem Beruf ist es wichtig, immer über die neuesten Trends auf dem Laufenden zu sein und die Entwicklungen in den Sozialen Medien zu verfolgen.

Vielfältige Arbeitsfelder
Als Content Creator / Content Creatorin kannst du bei Firmen in der Marketingabteilung arbeiten, aber dich auch bei Agenturen bewerben. Stellen gibt es viele, aber auch die Konkurrenz ist groß. Daher kannst du mit Spezialkenntnissen punkten. Du kannst dich aber auch selbstständig machen und deine Dienste als Content Creator / Content Creatorin als Freelancer anbieten. Wenn du dir Referenzen und einen Kundenstamm aufgebaut hast, ist das eine sehr lukrative Tätigkeit.

 

Seit wann gibt es den Beruf des Content Creators?

Der Beruf des Content Creators / der Content Creatorin hat sich in den letzten etwa fünf Jahren etabliert. Zuvor waren vor allem Content Manager gefragt. Mit der zunehmenden Bedeutung von Bewegtbildinhalten wie Videos bekommt der Beruf aber eine immer größere Bedeutung. Und es geht bei Content heute nicht mehr nur um Text und Bild.

 

Was macht den Beruf des Content Creators zu einem Zukunftsberuf?

Guter Content wird immer gefragt sein. Daher benötigen alle Firmen, die etwas verkaufen möchten oder auf sich aufmerksam machen möchten, gute Inhalte. Daher werden immer Spezialisten nötig sein, die Inhalte erstellen und dann gezielt vermarkten. Das gilt gerade, weil der digitale Medienkonsum immer weiter zunimmt. Und die Frequenz, in der online neue Inhalte veröffentlicht werden, liegt deutlich über der Frequenz von Offlineinhalten. Während große Versandhäuser früher nur wenige Kataloge im Jahr veröffentlicht haben, gehen heute im Minutentakt neue Inhalte und Kampagnen live.

Werde ich als XY Content Creator reich? Die Gehaltschancen im Detail

Medienberufe sind in, allerdings liegen die Gehälter nicht so hoch, wie das bei vielen anderen Berufen im Bereich von Marketing und IT ist. Als Einsteiger kannst du mit einem Jahresgehalt von etwa 30.000 Euro brutto rechnen. Das genaue Gehalt ist abhängig von deiner Ausbildung, deiner Erfahrung, der Art und Größe des Unternehmens und dem Ort. Generell bezahlen Agenturen weniger als Firmen. Dort ist die Lernkurve allerdings meist steiler als in einem Unternehmen, da du an verschiedenen Kundenprojekten arbeitest und einen guten Austausch mit deinen Kollegen hast.

Werde ich als Content Creator glücklich?

Der Beruf des Content Creators / der Content Creatorin ist ein sehr kreativer Beruf. Wenn du also selbst vor neuen Ideen nur so sprühst und Freude daran hast, deine eigenen Gedanken umzusetzen, niederzuschreiben und zu visualisieren, kann der Beruf genau das richtige sein. Neben der Kreativität ist es auch wichtig, dass du dich in die Zielgruppe hineinversetzen kannst und deren Wünsche antizipierst. Dann können deine Kampagnen so richtig erfolgreich werden. Als Content Creator / Content Creatorin wird immer mehr auch technisches Know-how wichtig, denn du arbeitest in der Regel mit verschiedenen IT-Systemen, wie einem Content-Management-System oder Bildbearbeitungsprogrammen. Wenn du dich im Bereich von Video spezialisieren möchtest, musst du dich zusätzlich im Bereich von Videodreh und Videoschnitt auskennen. Wichtig ist, dass du offen für Kritik und Feedback bist. Denn auch das gehört in diesem Beruf dazu und ist wichtig für die eigene Weiterentwicklung.

Medienberufe sind anziehend, aber auch von Überstunden geprägt. Das ist kein Geheimnis. Gerade in Agenturen gehören Überstunden zur Tagesordnung und manchmal kann es auch sein, dass du am Wochenende noch arbeiten musst, wenn gerade eine Kampagne fertig werden soll. In Unternehmen sind die Arbeitszeiten in der Regel moderater.

 

Die Zielgruppe der Ausbildung

Wenn du kreativ begabt bist, dich gerne ausdrückst und Spaß am Gestalten hast, gehörst du wahrscheinlich zur engeren Zielgruppe für den Beruf des Content Creators / der Content Creatorin. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn du über technisches Verständnis verfügst und dich schnell in neue Computerprogramme einarbeiten kannst.

 

Die Inhalte der Ausbildung zum Content Creator

Die Ausbildung zum Content Creator / zur Content Creatorin ist vielseitig. Mit folgenden Inhalten kannst du rechnen:
Grundlagen der visuellen Gestaltung

  • Lehre von Farben, Formen und der Typographie
  • Bildbearbeitung
  • Grundlagen des Webdesigns
  • Gestaltung von Navigationsoberflächen für mobile Geräte
  • Grundlagen von Drehbuch und Dramaturgie
  • Grundlagen der Fotografie
  • Videodreh und Videoschnitt
  • Arbeit mit Scribbles und Storyboards
  • Ideenfindung
  • Urheber- und Vertragsrecht
  • Online Marketing und Social Media

 

Tipps zur Bewerbung für die Ausbildung oder Weiterbildung zum Content Creator

Jedes Ausbildungsinstitut hat andere Voraussetzungen für die Aufnahme. Daher ist es wichtig, dass du dich mit den spezifischen Gegebenheiten vertraut machst und deine Bewerbung danach ausrichtest. Manchmal sind nur formale Unterlagen gefordert. Andere Institute möchten gerne Arbeitsproben oder ein Motivationsschreiben.

 

Welche Firmen bieten diese Ausbildung an?

Beim Beruf des Content Creators / der Content Creatorin handelt es sich nicht um einen typischen Ausbildungsberuf. Es gibt daher verschiedene Wege, um dich zum Content Creator / zur Content Creatorin auszubilden. Viele Menschen werden Content Creator / Content Creatorin, nachdem sie ein geisteswissenschaftliches Studium oder ein Studium im Bereich Kommunikationswissenschaften oder Marketing absolviert haben. Doch auch Quereinsteiger sind in diesem Bereich willkommen und gern gesehen.

 

Andere Möglichkeiten: Quereinstieg, Studium oder Fernstudium

Neben der Ausbildung hast du auch die Möglichkeit, das Know-how für den Beruf des Content Creators / der Content Creatorin in einem Zertifikatskurs zu erwerben.