Welche Schwächen soll ich im Bewerbungsgespräch nennen?

Es ist eine der häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch: „Was sind Ihre größten Schwächen?“. Es kann schwierig sein, ehrlich zu antworten, ohne dabei zu viel preiszugeben oder sich selbst in ein schlechtes Licht zu rücken. Doch es ist wichtig, dass du die richtige Antwort findest, um deine Chancen auf den Job zu erhöhen. In diesem Artikel erfährst du, welche Schwächen du im Bewerbungsgespräch für deinen Zukunftsberuf nennen solltest und wie du deine Antworten am besten formulierst.

 

Warum fragen Interviewer nach Schwächen?

Interviewer fragen nach Schwächen, um herauszufinden, wie gut du mit Kritik umgehen kannst und ob du dich selbst reflektieren kannst. Sie möchten auch herausfinden, ob du realistisch bist und dir bewusst bist, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Wenn du also weißt, was für einen Eindruck du machen willst und welche Eigenschaften der Arbeitgeber sucht, kann dir das helfen zu entscheiden, welche Schwächen du ansprechen solltest.

 

Wie man Schwächen angeht

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man die Frage nach den Schwächen am besten beantwortet. Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es in Ordnung ist einige Schwächen zuzugeben – solange es keine grundlegenden Fertigkeiten betrifft oder etwas ist, was für den Job unerlässlich ist. Es geht mehr darum zu zeigen, dass man sich seiner Stellenbewerbung bewusst ist und bereit ist an sich zu arbeiten.

Ein weiterer Tipp lautet: Versuche stets positiv über dich selbst zu sprechen! Vermeide negative Aussagen über dich selbst und versuche stattdessen deine Antwort in einem positiven Licht darzustellen. Zum Beispiel: „Ich bin manchmal etwas ungeduldig“ könnte als „Ich bin motiviert meine Ziele schnell zu erreichen“ formuliert werden.

 

Beispiele für gute Antwortmöglichkeiten

Wenn du dir unsicher bist welche Schwächen du ansprechen solltest oder wie man sie am besten formuliert hier ein paar Beispielantwortmöglichkeiten:

  • Ich bin manchmal etwas ungeduldig – aber dadurch arbeite ich effizienter und erreiche meine Ziele schneller als andere.

  • Ich bin oft perfektionistisch – aber dadurch gehe ich jede Aufgabe mit Sorgfalt an und liefere hochqualitative Ergebnisse ab.

  • Ich neige dazu mich leicht ablenken zu lassen – aber dadurch habe ich gelernt Prioritäten setzen und mache mir Notizen damit meine Aufmerksamkeit auf die wichtigen Dinge gerichtet bleibt.

  • Ich habe Probleme delegierte Aufgaben abzugeben – aber dadurch habe ich gelernt mehr Verantwortung für meine Projekte übernehmen und lasse mir nur noch diejenigen Aufgabenteile übrig die mir persönlich liegen oder besonders relevant sind .

 

Fazit

Es kann schwer sein die richtige Antwort auf die Frage nach den größten Schwächen im Vorstellungsgespräch zu finden – doch mit der richtigen Vorbereitung kann man diese Hürde locker meistern! Denk dran: Sei ehrlich aber versuche deine Antwort in einem positiven Licht darzustellen! Mit diesem Rat im Hinterkopf steht dem Erfolg im Bewerbungsgespräch nun nichts mehr im Wege!

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